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Iwano-Frankowsk [UA] - Hoffnung auf Neubeschaffungen

J. Lehmann - 29.08.11


In der 550 km westlich von Kiew und 130 km südlich von Lemberg/Lviv gelegenen Stadt besteht der Trolleybusbetrieb erst knapp 28 Jahre. Die zuerst beschafften 15 ZIU (101-115) wurden schon bis 1985 mittels Tausch mit anderen Betrieben durch Škoda 14Tr ersetzt. So kamen 10 Škoda 14Tr aus Lugansk (116-125) und die ZIU gingen nach Poltava und Sewastopol. 1986 bis 1989 folgen 35 neue Škoda 14Tr, 1994 konnten noch drei aus Potsdam und 1997 fünf Škoda 14Tr aus Plsen übernommen werden. Zudem gelangten aus einheimischer Produktion sieben Zweiachser und vier Gelenkwagen der Firma YMZ zum Wagenpark. Die letzte Neubeschaffung erfolgte in den Jahren 2006 bis 2009, als fünf Niederflurtrolleybusse des Typs LAZ-E183 in Dienst gingen. Knapp 50 Einheiten stehen für die neun Linien zur Verfügung, der größte Anteil liegt weiterhin bei den Škoda 14Tr mit über 30 Einheiten.
Obwohl vor einigen Jahren der Stadtrat ein Programm zur Entwicklung des Personenverkehrs verabschiedet hat, in dem rund 9 Mill. UAH für die Beschaffung neuer Trolleybusse bereitgestellt werden sollten, konnte dieses Programm aufgrund der Finanzkrise nicht erfüllt werden. Nun erhofft man, dass im Rahmen der Fußball-EM staatliche Mittel für neue Trolleybusse bereit gestellt werden.
Das Trolleybus-Netz bedient auch zahlreiche Ortschaften im Umland, so verkehren die Linien 2 und 4 außerhalb des Stadtgebiets, die Linie 2 alle 10-15 Minuten, die Linie 4 hingegen alle 30-40 Minuten. Letzte Netzerweiterungen folgten 2002 mit der Linie 7, kurze Zeit später bedienten die Linien 7, 8 und 9 eine neue einspurige Wendeschleife im südlichen Stadtgebiet.

Foto:
Niederflur-Trolleybus LAZ E183 im Einsatz auf Linie 7. Aufnahme: David Pearson.


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